2'284 m
Graubünden
Der Julierpass ist einer der ältesten und wichtigsten Übergänge im Graubünden, der auf 2.284 Meter ansteigt, um das Engadin mit dem zentralen Graubünden zu verbinden, von Silvaplana und St. Moritz im Süden bis Tiefencastel im Norden.
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HÖHENPROFIL
ROUTENKARTE
BESCHREIBUNG
Der Julierpass ist einer der ältesten und wichtigsten Übergänge im Graubünden, der auf 2.284 Meter ansteigt, um das Engadin mit dem zentralen Graubünden zu verbinden, von Silvaplana und St. Moritz im Süden bis Tiefencastel im Norden. Er wird seit der Römerzeit begangen – die Römer nutzten die Route für den Handel, und die Überreste eines römischen Tempels wurden am Gipfel gefunden, wo zwei monumentale Säulen aus Speckstein noch die Straße flankieren. Auch der europäische Wasserscheide verläuft hier, die die Gewässer zwischen dem Rhein und der Donau trennt. Die moderne Straße, die in den 1820er Jahren begonnen wurde, wurde zwischen 1935 und 1940 zur ersten vollständig asphaltierten Alpenüberquerung und der Julier bleibt das wichtigste nördliche Tor zum Engadin, das das ganze Jahr über geöffnet ist, während seine hohen Nachbarn im Schnee schließen.
Heute, am windgepeitschten Gipfel, wo die römischen Säulen und ein ehemaliger römischer Tempel sowie eine mittelalterliche Kapelle einst standen, erhebt sich ein erstaunliches modernes Wahrzeichen: ein hoher roter Theaterturm, der 2017 vom Kulturfestival Origen erbaut wurde, um Winden von 240 km/h und sogar Lawinen standzuhalten, und Oper, Ballett und Musik auf 2.300 Metern präsentiert. Zweitausend Jahre später kommen die Menschen immer noch zusammen, um auf diesem gleichen kahlen, schönen Sattel zu versammeln und aufzutreten.
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