793 m
Zürich
Der Albispass ist die eigene Überquerung Zürichs, ein sanfter, bewaldeter Sattel auf 793 Metern am langen Albisgrat, der Langnau am Albis mit dem kleinen Türlersee und dem grünen Knonaueramt dahinter verbindet.
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HÖHENPROFIL
ROUTENKARTE
BESCHREIBUNG
Der Albispass ist die eigene Überquerung Zürichs, ein sanfter, bewaldeter Sattel auf 793 Metern am langen Albisgrat, der Langnau am Albis mit dem kleinen Türlersee und dem grünen Knonaueramt dahinter verbindet. Es ist eine bescheidene Höhe, aber eine alte und nützliche: erstmals 1492 dokumentiert, als der Zürcher Rat eine Entscheidung über deren Instandhaltung traf, wurde sie lange Zeit als wichtige Route zwischen Zürich und der Zentralschweiz angesehen, und 1713 schätzten die Stadtbehörden, dass der Transport von Gütern über den Albis einfacher und günstiger sei als die Straßen durch Horgen oder Birmensdorf.
Heute ist es eine bewaldete Flucht nahe der Stadt, die von Wanderern und Radfahrern geliebt wird, mit einem alten Wachturm und einer Berghütte in der Nähe des Gipfels. Doch seine ruhigen Hänge bergen einen der gravierendsten Momente in der Schweizer Geschichte. Direkt am südlichen Fuß liegt Kappel am Albis, wo am 11. Oktober 1531 die protestantischen Truppen Zürichs in weniger als einer Stunde geschlagen wurden, und der Reformator Huldrych Zwingli fiel unter etwa fünfhundert seiner Mitbürger, eine Niederlage, die den Traum einer ausschließlich protestantischen Schweiz beendete.
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